Archiv für die Kategorie „Stadtentwicklung“
Touristenbus-Station am Dreifaltigkeitsplatz?
Die Grüne Fraktion befasste sich erneut mit der vom Oberbürgermeister neuerdings intensivierten Diskussion um den Burgaufzug. Darin zeichnet sich momentan als wahrscheinlichste Variante der oberirdische Schrägaufzug mit Talstation am Dreifaltigkeitsplatz ab, was damit begründet wird, dass hier die Anfahrtsmöglichkeiten gut seien. Aus Sicht der Grünen Fraktion bedeutet das im Klartext, dass bei Verwirklichung des Projekts am Dreifaltigkeitsplatz eine Touristenbus-Station entstehen wird. Die Aufenthaltsqualität am Dreifaltigkeitsplatz lässt sich so jedoch nicht steigern, vielmehr widerspricht dies den Zielen des Gesamtkonzepts „Historische Innenstadt“ eklatant. Diesen Beitrag weiterlesen »
Moserbräu nicht mehr zu retten?
Der vom Eigentümer gewünschte Abbruch des Moserbräuanwesens, Altstadt 178 und 179 war Gegenstand eingehender Überlegungen in der Grünen Fraktion. In Übereinstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege widersetzt sich die Fraktion dem Abbruch dieses Baudenkmals. Ihr ist bewusst, dass eine Erhaltung und Sanierung des Anwesens jetzt mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Doch dies habe sich der Eigentümer selber zuzuschreiben, so die Grünen. Diesen Beitrag weiterlesen »
„Flächenverbrauch“ in der Stadt Landshut
ANTRAG
Der Stadtrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, für den Zeitraum von 1984-2011 Daten über den Flächenverbrauch in Form von Baulandausweisungen, Straßenneubauten und sonstigen Änderungen der Nutzungsform in der Stadt Landshut zu ermitteln und dem Stadtrat vorzulegen. Dem sind die im gleichen Zeitraum festgesetzten Ausgleichsflächen gegenüberzustellen. In diesem Zusammenhang ist auch die Zunahme an versiegelten Flächen darzustellen. Über die Entwicklung dieser Daten ist künftig jährlich dem Stadtrat zu berichten.
Verkauf der GBW-Wohnungen: Freistaat darf sich nicht aus der sozialen Verantwortung stehlen
Die Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen begrüßt zwar grundsätzlich den Willen der Staatsregierung, die GBW-Wohnungen an ein kommunales Konsortium zu verkaufen, denn nur so könne die soziale Bestandssicherung gewährleistet werden. Auf heftige Kritik stößt jedoch Finanzminister Söders Äußerung, dies werde kein Geschäft unter Freunden. Es könne nicht sein, dass sich der Freistaat vor seiner sozialen Verantwortung drückt und hinter der EU-Kommission versteckt, erklärt Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl: „Das Landesbankdesaster darf weder auf dem Rücken der Mieterinnen und Mieter ausgetragen werden noch zu einer finanziellen Überforderung der Kommunen führen.“
Im Hinblick auf den Kauf der 1033 Landshuter GBW-Wohnungen, müsse man erneut über die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft nachdenken.
Grüne für moderne Architektur auch in der historischen Innenstadt – konkrete Projekte aber differenziert betrachten
Die Bauvoranfrage des Architekten Bernd Hanseder für ein Wohn- und Ärztehaus am Münchner Tor beschäftigt den Stadtrat, und hier namentlich den Bausenat sowie den beratenden Gestaltungsbeirat, schon seit geraumer Zeit. Kommenden Freitag ist nun das gesamte Stadtratsplenum am Zug.
Die Stadtratsfraktion der Grünen ist offen für moderne Architektur, auch in der historischen Innenstadt. Dennoch sind konkrete Projekte differenziert zu betrachten und danach zu bewerten, ob sie an dem geplanten Standort eine gute Ergänzung des Stadtbildes darstellen. Entscheidend ist, wie sensibel der Planungsentwurf mit der städtebaulichen Situation umgeht. Diesen Beitrag weiterlesen »




