Archiv für die Kategorie „Soziales“

LEG als städtische Wohnungsbaugesellschaft

Stefan Gruber stv. Fraktionsvorsitzender

Stefan Gruber
stv. Fraktionsvorsitzender

Bezahlbare Wohnungen werden für breite Schichten der Bevölkerung immer mehr zur Mangelware. Darin liegt für die Grüne Fraktion das drängendste soziale Problem der Gegenwart. Wie sich in der Vergangenheit – nicht nur in Landshut – überdeutlich gezeigt hat, löst der Markt dieses soziale Problem nicht. Auch der unverzichtbare Beitrag der Wohnungsgenossenschaft ist angesichts der sich ständig verschärfenden Mangelsituation nicht ausreichend. Nirgends geht es ohne substanziellen Beitrag der öffentlichen Hand. Das geeignete Instrument dafür ist eine kommunale Wohnungsgesellschaft, wie es sie flächendeckend in ganz Bayern bisher schon gibt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Betreuung der Flüchtlinge in den geplanten Übergangswohnheimen

 

Pressefoto Sigi kleinDer Stadtrat möge beschließen:

Die Stadt leitet alles Erforderliche in die Wege, um eine bestmögliche Betreuung und Versorgung der Kriegsflüchtlinge, die in Kürze in Landshut erwartet werden, sicher zu stellen. Der Stadtrat wird über die bisherigen Planungen in Kenntnis gesetzt.

 

Begründung:

Bereits in Kürze ist damit zu rechnen, dass auf dem ehemaligen Kasernengelände weitere Übergangsheime für rund 270 Flüchtlinge entstehen. Es handelt sich dabei überwiegend um Kriegsflüchtlinge, die im Rahmen internationaler humanitärer Hilfsaktionen aufgenommen werden.

Gerade Flüchtlinge aus Kriegsregionen sind oft schwer traumatisiert und bedürfen besonderer Betreuung.

Deshalb ist es notwendig, frühzeitig entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten. Neben einer deutlichen Ausweitung der Sozialbetreuung für die Flüchtlinge, ist gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern, den Sozialverbänden und örtlichen Akteuren in der Integrationsarbeit ein entsprechendes Angebot an Alphabetisierungskursen, Integrations- und Deutschkursen bereitgestellt werden bzw. entsprechende Hilfestellung für Flüchtlingskinder zur Integration in Schule und Kindergarten.

Ohne zusätzliches ehrenamtliches Engagement wird dies vermutlich nicht zu schaffen sein. Auch hier sollte frühzeitig die Bereitschaft zur Mithilfe aktiviert werden.

 

gez. Sigi Hagl

Grundschule St. Konradin Auloh

Der Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

http://gruene-fraktion-la.de/files/2013/12/13-02-12-Antrag-Konradin.pdf

Gebiet mit erhöhtem Wohnungsbedarf

Sigi-HaglDer Stadtrat möge beschließen:

Die Verwaltung prüft die Möglichkeiten einer Aufnahme der Stadt Landshut in die nach Art.5 Bayerisches Wohnbindungsgesetz  geltenden Sondervorschriften für Gebiete mit erhöhtem Wohnungsbedarf.

 

Begründung:

Das Bayerische Wohnungsbindungsgesetzes (BayWoBindG) regelt für Gebiete mit erhöhtem Wohnungsbedarf, dass eine freie Wohnung nicht dem Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins, sondern nur einem konkret benannten Wohnungssuchenden überlassen werden darf. Es räumt der Stadt damit ein Vorschlagsrecht ein.

Preisgünstiger Wohnraum ist in Landshut Mangelware. Die Nachfrage des wohnberechtigten Personenkreises nach angemessenen und bezahlbaren Wohnungen kann weder aus dem Bestand noch aus der Neubaurate angemessen gedeckt werden. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf, sämtliche Maßnahmen zur Sicherung der Wohnraumversorgung in Landshut zu ergreifen.

 

 

Sigi Hagl
Fraktionsvorsitzende

Stadt will sozialen Wohnungsbau ankurbeln

Sigi-HaglKünftig sollen bei der Aufstellung oder Änderung  von Bebauungsplänen Flächen für den sozialen Wohnungsbau festgesetzt werden. Eine entsprechende Richtlinie hat die Verwaltung auf Antrag der Grünen Stadtratsfraktion erarbeitet und legt sie dem Plenum am morgigen Freitag zur Entscheidung vor. Die Richtlinie sieht vor, 20% der Geschossfläche bei einem Wohngebiet und 10% der Geschossfläche bei einem Mischgebiet für sozialen Wohnungsbau frei zu halten. Grünen-Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl ist zuversichtlich, dass die Richtlinie den Stadtrat passieren wird. „Der Druck auf dem Landshuter Wohnungsmarkt verschärft sich zusehends, bezahlbarer Wohnraum ist kaum zu finden, daher ist es ein Gebot der Stunde, sämtliche Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Anteil der Sozialwohnungen in unserer Stadt zumindest zu stabilisieren.“  Mit überwältigender Mehrheit hat sich der Bausenat im Oktober vergangenen Jahres für die Erarbeitung einer solchen Richtlinie ausgesprochen. Derzeit beträgt der Anteil an sozialem Wohnungsbau in der Stadt nur mehr 5% und verringert sich durch das Auslaufen der Bindungswirkungen noch weiter. In den letzten 20 Jahren hat in Landshut kein nennenswerter sozialer Wohnungsbau mehr stattgefunden. Diesem Trend soll nun mit der Richtlinie entgegengewirkt werden, so Hagl.

 

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