Archiv für die Kategorie „Sonstiges“

Der Stadtpark soll Stadtpark werden!

Die grüne Fraktion beantragt, die Papiererstraße auf Höhe des Stadtparks zum Fuß- und Radweg rückzubauen. Damit wird eine von zwei räumlich kurz aufeinanderfolgenden Durchschneidungen im Park aufgehoben und die Papiererstraße kann mit der nördlichen Nikolastraße zur wichtigen Nord-Süd-Achse von Fußgänger- und Radverkehr zwischen Hauptbahnhof und Altstadt werden.
Die Gestaltung der Papiererstraße ist seit mehr als 20 Jahren immer wieder Thema. Ein erster Vorschlag, die Straße zu einer Fahrradstraße zu machen, kam bereits Mitte der 1990er Jahre von Seiten der Verwaltung. Die Vision vom Parkweg geht nun aber noch einen Schritt weiter. Die Rasenfläche soll sich über die Asphaltfläche ziehen und die Papiererstraße auf Höhe des Stadtparks nur noch als Parkweg für Fußgänger und Radfahrer durch den Park führen. Mit dem Antrag des Rückbaus geht einher, dass ein Planungskonzept des gesamten Parks unter Einbeziehung der Bürger erstellt wird. Dies bedeutet einen großen Gewinn nicht nur für Klima, Flora und Fauna, es wird ein vollkommen neuer Park mit neuen Möglichkeiten und Perspektiven für alle Landshuter Bürgerinnen und Bürger und für Flora und Fauna entstehen.

Die Realisierung der einzelnen Maßnahmen kann abschnittsweise erfolgen. Die Fraktion fordert zudem einen verbindlichen Beschluss, dass nach der Nutzung der Container durch die Waldorfschule keine weitere Containernutzung gestattet wird.

Der Stadtpark soll Stadtpark werden!

Anlage:
181024_Antrag_Stadtpark

Antrag: Bebauung Ochsenau

Der Stadtrat möge beschließen:

Für den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung der Ochsenau sind insbesondere die folgenden Kriterien vorzugeben:

1. Das zukünftige Stadtquartier wird durch Geschosswohnungsbau geprägt.
2. Soweit in geringem Umfang Einfamilienhäuser vorgesehen sind, ist dafür ausschließlich geschlossene Bauweise (Reihenhaus, Atriumhaus etc.) vorzugeben.
3. Das Gesamtkonzept muss geförderten Mietwohnungsbau (Sozialwohnungen) ermöglichen.
4. Der Zuschnitt der Bauparzellen muss so knapp wie möglich gehalten werden, um Raum für öffentliches Quartiersgrün zu bewahren.
5. Ein Nahversorger ist einzuplanen.

 

Begründung:
Die Ziffern 1 und 2 entsprechen dem Gebot des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden, das im BauGB gesetzlich vorgegeben ist, erklärte Politik der Bayerischen Staatsregierung ist und angesichts der konkreten Situation in Landshut zwingend eingehalten werden muss. Ziffer 3 sollte sich bei einer Gesamtfläche vom Brutto 20ha von selbst verstehen und keiner weiteren Begründung bedürfen.
Ziffer 4 soll im zukünftigen Stadtquartier gemeinschaftsbildende öffentliche Grünflächen freihalten. Dieses Ziel muss Vorrang vor eingezäunten Klein- und Kleinstgärten haben.

Ziffer 5 zieht in Betracht, dass ein Nahversorger in diesem neuen Stadtquartier nicht nur für dieses selbst, sondern auch für die Quartiere Auloh, Frauenberg, Schweinbach und für die bestehenden, immer noch wachsenden Institutionen zu beiden Seiten der LA14 und der ihnen zugeordneten zahlreichen Wohnheime eine gut erreichbare Versorgung ermöglicht. Verkehr aus dem Stadtosten bis zum Kaserneneck kann dadurch im spürbaren Umfang vermieden werden. Das Wettbewerbsergebnis muss den beantragten Kriterien Rechnung tragen. Ungeachtet der Frage, ob die beabsichtigte Bebauung der Ochsenau zustande kommen wird oder nicht.

 

gez. Stefan Gruber
Fraktionsvorsitzender

Ochsenau: Wenn ja – richtig bebauen

Stefan Gruber
Fraktionsvorsitzender

Ob in der Ochsenau tatsächlich gebaut werden kann, ist derzeit noch ungewiss. Der Stadtrat hat jedoch bereits die Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs beschlossen, was im Herbst 2018 geschehen soll. Deshalb hat sich die Grüne Fraktion mit der Frage befasst, welche Ziele für diesen Wettbewerb vorgegeben werden sollen und ihre Vorstellungen dazu in einem Antrag zusammengefasst.

Im Bürgerentscheid für eine Städtische Wohnungsbaugesellschaft haben die Bürgerinnen und Bürger ein markantes Zeichen gesetzt und eben nicht für Freibier, sondern für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt gestimmt. Der ist gefährdet, wenn die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht deutlich mehr als bisher für den Bau von Mietwohnungen unternimmt. Dies war auch in der Vergangenheit stets die Position der Grünen Fraktion, die sich durch das Votum vom Sonntag bestätigt sieht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kommunale Wohnungsbaugesellschaft

Zu dem Bürgerentscheid über die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft wirbt die Grüne Fraktion für Zustimmung, also für JA. Ihre wesentlichen Argumente für dieses JA sind:

1. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften gehören zur Grundausstattung bayerischer Städte und Kommunen. Mit der bisher beharrlichen Ablehnung im Stadtrat steht Landshut völlig allein, ist gleichsam der Geisterfahrer auf diesem Gebiet.
2. Folgt man dem Vorschlag der Grünen Fraktion und überträgt die Aufgabe Wohnungsbau der bereits bestehenden Landshuter Entwicklungsgesellschaft für Grundstücke GmbH & Co.KG (LEG), so ist keine Neugründung erforderlich und Kosten dafür fallen also überhaupt nicht an.
3. Für stetigen Wohnungsbau braucht man Personal. Außerdem ist bei jedem Bauvorhaben die Aufnahme von Krediten erforderlich. Ist das Personal bei der Stadt beschäftigt, belasten die Personalkosten den Haushalt der Stadt. Nimmt die Stadt die erforderlichen Kredite auf, stößt sie dabei rasch an Grenzen bei der Genehmigungsbehörde Regierung von Niederbayern. Von beiden Lasten und Beschränkungen werden die Stadt und ihr Haushalt durch die kommunale Gesellschaft befreit.
4. Wer behauptet, die Stadt kann es besser, schuldet eine Antwort auf die Frage, warum die Stadt das, was sie angeblich besser kann, seit mehr als 20 Jahren nicht getan hat. Sie ist nicht einmal imstande ihren ohnehin geringen Altbestand zeitgemäß zu sanieren. Der derzeitige Sanierungsrückstand beläuft sich auf mehr als 16 Mio. Euro. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mehr Grün für Landshut

Einen Wettbewerb „Mehr Grün für Landshut“ fordert ein Antrag der Stadträtin Hedwig Borgmann von Bündnis 90/Die Grünen. So sollen Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, Hinterhöfe, Fassaden, Dächer, Vorgärten, Außenanlagen und Gewerbeflächen zu begrünen. „Das trägt zur Klimaverbesserung im unmittelbaren Wohnumfeld bei“, so die Stadträtin. Die Anpassung an den Klimawandel gewinnt für die Kommunen rasant an Bedeutung. Starkregenereignisse verursachen hohe Schäden. Heiße Sommer führen vermehrt zu Hitzestress mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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