Grüne fordern ein sozial gerechteres Gebührenmodell für die Landshuter Kitas

Beiträge für Kindergärten und Kindertagesstätten belasten Familien und Alleinerziehende mit kleinem Einkommen besonders. Deshalb wollen die Grünen die Kitagebühren jetzt vom Jahreseinkommen der Eltern abhängig machen mit dem Ziel, Familien mit kleinen und mittleren Einkommen zu entlasten. „Als familienfreundliche Stadt sollte sich Landshut dazu durchringen, einkommensschwächere Familien bei der Kinderbetreuung zu entlasten und damit einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit zu leisten“, findet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sigi Hagl. „In vielen Städten wird das seit langem so praktiziert.“ Wer knapp über der Bedarfsgrenze liegt, soll gar nichts zahlen, Familien mit mittlerem Einkommen bis zu 50% weniger. Neben einer einkommensabhängigen Staffelung in drei bis vier Einkommensgruppen schlagen die Stadtrats-Grünen zudem eine Änderung bei der Geschwisterermäßigung vor: Künftig sollen in einer Familie alle Kinder unter 18 Jahren berücksichtigt werden und nicht mehr nur Geschwister, die zeitgleich eine städtische Kita besuchen.
Um eine einheitliche Festsetzung der Elternbeiträge im gesamten Stadtgebiet zu erreichen, sollen alle örtlichen Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen in der Stadt in Gespräche über eine Neuregelung des Gebührenmodells einbezogen werden. „Schließlich sollten die Kosten für die Betreuung der Kinder in der ganzen Stadt nicht gravierend voneinander abweichen“, so Hagl.

Anlage:
180618_Antrag_Kitagebühren einkommensabhängig und sozial gerecht gestalten

erstellt am 19. Juni 2018 | Beitrag drucken

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