Plenaranfrage zur Karlschwaige

Die Karlschwaige am Siebenbrückenweg ist eine den letzten Schwaigen, die über Jahrhunderte hinweg das Stadtbild im Stadtteil Nikola prägten. Sie blickt auf eine lange Tradition zurück und steht zurecht unter Denkmalschutz. Zurzeit wird am Denkmal eine umfassende Sanierung durchgeführt, um das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Karlschwaige sollte als Mutter- Kind-Heim und als Betreuungseinrichtung für Kinder dienen. Nachdem die Baumaßnahmen nun weit fortgeschritten sind, ist von dieser Nutzung nicht mehr die Rede. Vielmehr wird das Gebäude wohl auf dem Immobilienmarkt zur Vermietung angeboten. Der Umfang der Baumaßnahmen nährt aber durchaus Zweifel, ob der Denkmalschutz immer gewährleistet ist oder ob mit Rücksicht auf die zu erwartende soziale Nutzung Abweichungen vom Denkmalschutz genehmigt wurden.

1. Wurden mit Rücksicht auf die geplante soziale Nutzung des Gebäudes Abweichungen vom Denkmalschutz genehmigt?
2. Wenn ja, welche Abweichungen wurden genehmigt? Bitte nennen Sie Anzahl und Art der Abweichungen.
3. Wann und mit welcher Begründung wurden diese Abweichungen genehmigt?
4. Gab es Auflagen bezüglich der künftigen Nutzung des Gebäudes?
5. Was ist vom Originalgebäude nach Abschluss der Umbaumaßnahmen noch erhalten?
6. Wurden genehmigte Abweichungen eingehalten oder gab es darüber hinaus Veränderungen am Baukörper?

Hedwig Borgmann
Stadträtin

erstellt am 26. Oktober 2016 | Beitrag drucken

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