Antrag: Landshut macht emobil! Erhöhung elektronisch betriebener Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark

Der Stadtrat möge beschließen:

Zur Förderung der Elektromobilität wird der Anteil von elektronisch betriebenen Fahrzeugen im städtischen Fuhrpark inklusive Eigenbetrieben und verbundenen Unternehmen in den nächsten zwei Jahren auf 20 Prozent erhöht.
Begründung:

Klimaschutz und Energiewende nehmen in unserer Stadt einen hohen Stellenwert ein. Wenn wir die klima- und energiepolitischen Ziele, die sich die Stadt Landshut gegeben hat, erreichen wollen, darf die Chance auf eine Energiewende auch im Verkehrsbereich nicht verpasst werden. Ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr, Carsharing und fahrradfreundliche Bedingungen sind dafür grundlegende Bausteine im Stadtverkehr. Die Förderung von Elektromobilität ist ebenso integraler Bestandteil eines zukunftsweisenden klimafreundlichen städtischen Mobilitätskonzepts.
Die Stadt Landshut soll Vorbild für Elektromobilität sein und im Sinne des Elektromobilitätsgesetzes die Rahmenbedingungen für E-Mobilität fördern. Denn Städte und Kommunen können hierbei als Katalysator dienen.

Zur Umsetzung des neuen Elektromobilitätsgesetzes gibt die Bayerische Staatsregierung das Ziel vor, im kommunalen Bereich den Anteil der Elektroautos bei Neuzulassungen von Fahrzeugen, die grundsätzlich für Elektrifizierung geeignet sind, auf 20% zu erhöhen.

In unserem Fuhrpark der Stadt Landshut (ohne Klinikum und Stadtwerke) gibt es von ca. 270 Fahrzeugen lediglich ein Elektroauto.
gez. Stefan K. Gruber
Stadtrat

erstellt am 11. April 2016 | Beitrag drucken

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