Betreuung der Flüchtlinge in den geplanten Übergangswohnheimen

 

Pressefoto Sigi kleinDer Stadtrat möge beschließen:

Die Stadt leitet alles Erforderliche in die Wege, um eine bestmögliche Betreuung und Versorgung der Kriegsflüchtlinge, die in Kürze in Landshut erwartet werden, sicher zu stellen. Der Stadtrat wird über die bisherigen Planungen in Kenntnis gesetzt.

 

Begründung:

Bereits in Kürze ist damit zu rechnen, dass auf dem ehemaligen Kasernengelände weitere Übergangsheime für rund 270 Flüchtlinge entstehen. Es handelt sich dabei überwiegend um Kriegsflüchtlinge, die im Rahmen internationaler humanitärer Hilfsaktionen aufgenommen werden.

Gerade Flüchtlinge aus Kriegsregionen sind oft schwer traumatisiert und bedürfen besonderer Betreuung.

Deshalb ist es notwendig, frühzeitig entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten. Neben einer deutlichen Ausweitung der Sozialbetreuung für die Flüchtlinge, ist gemeinsam mit der Regierung von Niederbayern, den Sozialverbänden und örtlichen Akteuren in der Integrationsarbeit ein entsprechendes Angebot an Alphabetisierungskursen, Integrations- und Deutschkursen bereitgestellt werden bzw. entsprechende Hilfestellung für Flüchtlingskinder zur Integration in Schule und Kindergarten.

Ohne zusätzliches ehrenamtliches Engagement wird dies vermutlich nicht zu schaffen sein. Auch hier sollte frühzeitig die Bereitschaft zur Mithilfe aktiviert werden.

 

gez. Sigi Hagl

erstellt am 29. April 2014 | Beitrag drucken

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