Verkauf Tennisplätze

ANTRAG

 

Der Stadtrat möge beschließen:

Beim Verkauf des Tennisplatz-Geländes an der Freyung sind in den Kaufvertrag zugunsten der Stadt folgende Vertragsbedingungen aufzunehmen:

a)      ein Wiederkaufsrecht für den Fall, dass der Käufer vor Baubeginn das Gelände ganz oder teilweise weiterverkauft;

b)      eine Verpflichtung des Käufers zu einer Kaufpreisnachzahlung in angemessener Höhe für den Fall, dass das tatsächlich realisierte Bauvolumen das bei Vertragsabschluss rechtlich mögliche Bauvolumen übersteigt.

 

Begründung:

Auf dem Immobilienmarkt in Landshut zeichnet sich zunehmend folgende Entwicklung ab: Durchsetzungsstarke „Investoren“ kaufen ein Objekt, erreichen dann gegenüber dem Ausgangsstand eine spürbare Erweiterung des möglichen Bauvolumens und verkaufen sodann das Objekt, ohne selber zu bauen, zu einem Kaufpreis weiter, der den Planungsgewinn zu ihren Gunsten abschöpft. Solche Praktiken kann die Stadt jedenfalls dann nicht hinnehmen, wenn sie selber in der Position des Verkäufers ist. Mit den beantragten Vertragsbedingungen wird solchen Praktiken ein Riegel vorgeschoben.

 

Hermann Metzger
Stadtrat

erstellt am 19. Juni 2012 | Beitrag drucken

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