Ostumfahrung, Entlastung vom Durchgangsverkehr: B15, B299 kurz- und längerfristige Maßnahmen

ANTRAG

 

Der Stadtrat möge beschließen:

1.  Zur Entlastung des Stadtgebiets vom überregionalen Durchgangsverkehr befürwortet die Stadt Landshut folgende Maßnahmen:

a)  kurzfristig, spätestens ab Fertigstellung der „B15 neu“ bis Essenbach:
Ableitung des Durchgangsverkehrs über A92 und Flughafentangente zur A94,

b)  mittelfristig: Verlegung von B11 und B 15 auf eine gemeinsame, zweispurige Ortsumfahrung im Osten der Stadt mit Anschluss zur „B15 alt“ in der Bauträgerschaft des Bundes und

c)  zugleich: endgültiger Verzicht auf den Weiterbau der „B15 neu“ über den Anschluß an der A92 hinaus.

2. Der Oberbürgermeister wird gebeten, Gespräche mit dem Bundesverkehrsminister zu führen und auf entsprechende Änderungen des Bundesverkehrswegeplanes hinzuwirken. Ebenso werden die örtlichen Bundestagsabgeordneten gebeten, entsprechend tätig zu werden.

 

Begründung:

Für die Entlastung vom Durchgangsverkehr ist eine Ortsumfahrung im Osten notwendig, aber auch ausreichend. Die zur Zeit diskutierten Straßen „Westtangente“ und „Osttangente“ erfüllen diese Funktion nicht, weil sie keine Umfahrung bieten für die neuralgischen Kreuzungen „Kupfereck“ mit Veldener Straße beziehungsweise „Kaserneneck“ mit Konrad-Adenauer-Straße.

 

Zu 1a)  Diese Ableitung ist als Sofortmaßnahme ohne Alternative.

Zu 1b)  Eine solche Ortsumfahrung, wäre in der Lage, den Durchgangsverkehrs-Anteil der beiden Bundesstraßen aufzunehmen. Die Umfahrung müsste dabei das Kasernenareal mit einschließen. Die Verlegung der Bundesstraßen macht den Bund zum Straßenbaulastträger. Auch finanziell wäre die Stadt nicht in der Lage, die topographisch schwierige Überwindung der Isarhangleiten (Tunnel) zu bewerkstelligen.

Zu 1c)  Der Weiterbau der „B15 neu“ bis Rosenheim ist faktisch politisch tot. Dies anzuerkennen ist daher nur pragmatisch. Wir brauchen eine maßgeschneiderte Lösung für Landshut.

 

Markus Scheuermann, Stadtrat
gez. Sigi Hagl, Fraktionsvorsitzende
gez. Dr. Thomas Keyßner, 2. Bürgermeister
gez. Hermann Metzger, Stadtrat
gez. Susanne Fischer, Stadträtin

 

 

erstellt am 13. Juni 2011 | Beitrag drucken

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