Umfassendes Tourismuskonzept für Burg Trausnitz

ANTRAG

Der Stadtrat möge beschließen:

Das  Amt für Marketing und Tourismus wird aufgefordert, gemeinsam mit der Bayerischen Schlösser Verwaltung ein umfassendes Konzept für eine Belebung des Tourismus-Magneten „Burg Trausnitz“ zu erstellen.

Begründung

Die Burg Trausnitz ist im wahrsten Sinne des Wortes ein überragendes Tourismusziel von Landshut.

Die Zugänglichkeit zur Burg Trausnitz ist durch fehlende eindeutige Beschilderung der vorhandenen Wege, durch zeitliche Beschränkung des Zugangs durch den Hofgarten, durch fehlende Busanbindung erschwert. Nach Ausführungen des Leiters der Verkehrsbetriebe im Werksenat gibt es Überlegungen einer Busanbindung – dies müsste aber in einem umfassenden Konzept auch eingebunden sein (und zum Beispiel mit den Öffnungszeiten der Burg korrespondieren). Im Zusammenhang mit dem Zugang zur Burg Trausnitz wird auch immer der Burgaufzug genannt, hier sollten die Befürworter des Projektes endlich einmal Farbe bekennen, wie sie sich eine Realisierung vorstellen: örtlich, organisatorisch und finanziell. Ein möglicher weiterer fußläufiger Zugang zur Burg vom Dreifaltigkeitsplatz (s. Antrag 566 Dr. Thomas Keyßner) soll in das Konzept eingebunden werden, die Schaffung eines Panoramaweges vom Schanzl vor den Burgmauern zur Burgschänke geprüft werden.

Der an sich attraktive, weil Wind- und Wetter geschützte Zugang durch den Hofgarten kann mit Ruheplätzen und einem Informationsangebot z.B. alle 20 Höhenmeter angenehm gestaltet und so der Burg Trausnitz zusätzlich Besucher zugeführt werden.

Häufig und vor allem zu Abendzeiten ist die Zugänglichkeit zum Panoramablick von der Burg unterhalb der Burgschänke und vom Schanzl nicht gegeben. Ein Einfacher Rundgang vom Schanzl über die Schwedenwiese zur Burg ist nicht möglich, da der entsprechende Weg nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Die Burgschänke hat nicht durchgehend geöffnet, eine Information über die Öffnungszeiten ist für den nicht ortskundigen Touristen nur schwer zu bekommen.

Es soll geprüft werden, ob der ehemalige Weinkeller im Nebengebäude zur Besichtigung freigegeben werden kann, diese Räumlichkeiten könnten mit ihrer einzigartigen Architektur und Gestaltung ein weiterer Höhepunkt sein.

Dr. Thomas Gabmke, MdB
Stadtrat
Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

erstellt am 18. Oktober 2010 | Beitrag drucken

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