Einrichtung eines Fahrdienstes zum Waldkindergarten Landshut

Dringlichkeitsantrag

Der Stadtrat möge beschließen:

Es wird ab Januar 2010 – zunächst auf ein Jahr Probe –  ein Fahrdienst zum Gelände des Waldkindergartens Landshut eingerichtet.

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, entsprechende Angebote bei den Verkehrsbetrieben Landshut sowie privaten Busunternehmen einzuholen.

Die Kosten für den Betrieb des Fahrdienstes trägt  die Stadt Landshut mit Ausnahme einer zumutbaren Eigenbeteiligung der Eltern, die noch mit dem Trägerverein „Waldkinder­garten Landshut e.V.“ abzusprechen ist. Die dafür erforderlichen Mittel werden in den Haushalt 2010 eingestellt.

Bei entsprechender Auslastung soll der Fahrdienst auch über die Probephase hinaus bestehen bleiben. Dem Stadtrat wird dies im Herbst 2010 erneut  zur Entscheidung vorgelegt.

Begründung:

Das Gelände des Waldkindergartens ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen. Sämtliche Bemühungen des Trägervereins „Waldkindergarten Landshut e.V.“ eine Anbindung an den RBO zu erreichen, scheiterten aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen.

Für eine Erreichbarkeit des Waldkindergartens mit öffentlichen Transportmitteln spricht nach Auffassung der Antragsteller nicht nur eine ökologische Komponente, sondern insbesondere ein sozialer Aspekt; schließlich sollte auch Erziehenden, die über keinen eigenen PKW verfügen, die Möglichkeit gegeben sein, ihr Kind in den Waldkindergarten zu schicken.

Im Vergleich zu herkömmlichen Kindergärten sind die Investitionskosten für einen Waldkindergarten denkbar gering, der Mehrwert für die Kommune, ein vielfältiges Angebot an Einrichtungen für Kleinkinder vorhalten zu können, hingegen groß.

In der Stadt Landshut fehlen nach der aktuellen Kinder- und Jugendhilfeplanung noch 185 Kindergartenplätze. Es sollten daher alle Anstrengungen unternommen werden, die vorhandenen Kapazitäten in vollem Umfang zu nutzen.
Der Waldkindergarten mit aktuell 17 Kindern ist derzeit nicht voll ausgelastet. Auf Nachfrage beim Vorstand des Trägervereins, ist häufig die fehlende Erreichbarkeit des Geländes ein Grund dafür, dass sich Eltern anders entscheiden (müssen).

Sigi Hagl

gez. Christine Ackermann

gez. Ingeborg Pongratz

gez. Lothar Reichwein

gez. Bernd Friedrich

erstellt am 5. Oktober 2009 | Beitrag drucken

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